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Sie wollen Löwenkräfte entwickeln? Vorstellungskräfte entwickeln

Vorstellungskräfte erlauben uns Bilder der Zukunft und des nicht Wirklichen zu entwickeln. Sie sind immer dann gefragt, wenn es darum geht, sich optimal auf etwas Zukünftiges vorzubereiten. Beispielsweise wird nur, wer sich vorstellt, dass es morgen regnet, einen Regenschirm bereit legen. Jede künstlerische und kreative Tätigkeit nutzt Vorstellungskräfte, um etwas Neues zu entwickeln. Entsprechend versprechen unzählige Workshops Menschen kreativer zu machen.

Dabei wird leicht übersehen, dass es für Erfolg und das Erreichen von Zielen nicht nur wichtig ist, das Neue zu denken, sondern auch es in der Vorstellung zu erleben. Es gedanklich und 'mit allen Sinnen' zu erfahren, mit Gefühlen und Emotionen.

So kann erfasst werden, wie bedeutsam ein Ziel wirklich ist. Das gilt insbesondere für Ziele, mit deren Erreichen eine neue Rolle verbunden ist: eine Partnerschaft, Elternschaft, ein neuer Job, ein politisches Amt, die Selbständigkeit. Durch die Vorwegnahme eines Zieles in der Vorstellung wird deutlich: wäre man in der neuen Rolle wohl glücklich? Wie sehr entflammt und motiviert das Ziel einen wirklich? Ist das Ziel es wert, nötigenfalls Opfer zu bringen?

In der Regel wird man nur ein Ziel, das in der Vorstellung positiv bestehen vermag, freudig, entschlossen und konzentriert, also erfolgreich, realisieren können – andere sollte man besser lassen.

Zugleich ist ein Ziel in der Vorstellung als real zu erfahren weit mehr als nur ein Test. Denn indem es als positiv erlebt wird, wird die Hingabe und Verpflichtung auf das Ziel verstärkt: Man wird weit zuversichtlicher und entschlossener auf Zielkurs bleiben, als wenn es nur ein gedankliches Konstrukt geblieben wäre.






MESAIK Coach: "Was fühlen Sie, wenn Sie sich Ihr Ziel vorstellen?
Was machen Sie, wenn sich Ihr Ziel erfüllt hat?
Auf was haben Sie verzichtet, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben?
Gibt es Ansätze, Ihre Zielvorstellung zu optimieren?

Emotionen sind nicht zuletzt der Stoff, der Lebewesen am besten lernen lässt. Ein Ziel, das emotional verankert worden ist, funktioniert wie ein Wachhund - es alamiert, wenn sich im Umfeld etwas tut. So rücken günstige Gelegenheiten automatisch ins Wahrnehmungsfeld und aktivieren nützliche Handlungsoptionen.

Wichtig ist: Ziele sollten nicht einfach drauflos als real imaginiert werden. Denn da bestehen gleich mehrere Stolperfallen. Beispielsweise erzeugen Imaginationen einer Realität, an die der Verstand nicht glauben kann, leicht Widerstand und Entmutigung. Die Imagination kann auch zur Flucht aus der Realität in Tagträumerei werden, statt zu effektivem Handeln zu führen. Weil jede Zielvorstellung Herausforderungen aktiviert, sollte vermieden werden, sie auf Ziele anzuwenden, die überfordern. Am besten individuell geführtes Erarbeiten der Wünsche und Zielvorstellungen sowie intensives Imaginationstraining mit Feedback sind unbedingt zu empfehlen.




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